Länderpokal im Finswimming in Erfurt
vor fast genau zwei Jahren war der Länderpokal der Flossenschwimmer der letzte regulär geplante und durchgeführte Wettkampf für die Flossenschwimmer vor dem Lockdown.
Danach war die Pandemie das fast durchweg vorrangige Thema im Sport. Nicht nur die beinahe komplett gestrichenen Wettkämpfe, auch die Trainingssituation und die lange Schließung der Bäder waren eine riesige Herausforderung für die Leistungsgruppe der Flossenschwimmer des TCH.
Umso erfreulicher, dass jetzt in Erfurt der 34. Länderpokal und Jugendländerpokal wieder stattfindet! Gemeinsam mit dem SC Freiburg stellt der TCH beim Länderpokal jeweils eine Mannschaft bei den Damen, den Herren und der weiblichen Jugend für Baden-Württemberg. Die jeweiligen SportlerInnen starten sowohl in Einzeldisziplinen über verschiedene Distanzen als auch beim Staffelwettbewerb über 4 x 100m FS.
Die Damenmannschaft mit Leona Ruedel, Beeke Phillipp (beide TCH), Theresa Köhn und Lina Reber (beide SC Freiburg) erreichen hier mit nur 19 Punkten Abstand auf Berlin (573 Punkte) den zweiten Platz, Thüringen landet auf Platz drei (403 Punkte).
Bei den Herren starten Sebastian Bauer, Tobias Fabriz (beide TCH), Tino Plötze und Gregor Peskin (beide SC Freiburg) für Baden-Württemberg und sichern sich hier ebenso den zweiten Platz mit 577 Punkten hinter Thüringen (602 Punkte) und vor Sachsen (470 Punkte).
Die bereits erfahrenen SportlerInnen knüpfen durchaus an ihre Leistungen vor der Pandemie an und zeigen teilweise beachtliche Einzelleistungen. Für die jugendlichen Flossenschwimmerinnen des TCH Esther-Sophie Seidel, Sina Rettig, Elisa Hölzer und Hannah Grimm ist der Wettkampf eine wichtige Standortbestimmung für die Leistung. Ihnen fehlt durch die Pandemie die so wichtige Wettkampferfahrung. Auch diese Sportlerinnen zeigen teilweise sehr gute Einzelleistungen und so landet die weibliche Jugendmannschaft am Ende hinter Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt auf dem vierten Rang.
Ein paar Bilder gibt es hier: