5 wilde Norwegenfahrer
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machten sich auf den Norden unter Wasser zu erkunden.
Der Weg führte sie vom Heilbronner Raum nach Südnorwegen.
über 1100 km in die Fremde.

Tag1
Start Freitag 14.10.2005 8:Uhr
Eintreffen der Gladiatoren Albert und Axel. Wolfgang empfängt uns.
Nach und nach treffen Dirk und Jürgen ein. Frühstück mit frischen Butterbrezeln, Kaffee und Tee.
Das Packen geht recht fix und so können wir wie geplant gegen 9 Uhr abfahren.

Über 1000 km liegen noch vor uns. Hannover Nord der erste Stau, wir nutzen die Zeit zu unserer ersten Rast.
Ein schöner Rastplatz, ganz neu. Das erste Weizenbier muss daran glauben.

Der Stau kostet ganz schön Zeit, wir wollten eigentlich spätestens gegen 16 Uhr den Elbtunnel in Hamburg hinter uns gelassen haben, aber jetzt keine Chance mehr.

Es kommt wie es kommen muss, Hamburg Elbtunnel Rush Hour, wir wurden gewarnt 4 km Stau und es sollte nicht der letzte sein. Lagsam aber sicher wird es dunkel. von Dänemark sehen wir nicht viel. Nach 13 Stunden Fahrt und 1065 km erreichen wir den Hafen von Hirtshals in Dänemark.

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Ein paar Jackie's damit der Hintern nicht mehr schmerzt, ein Nickerchen 0:30 Uhr Das Embarking auf der Christian IV geht ruckzuck.

Auf der Fähre ist die Hölle los, in der Bar kann ich mich gerade noch rechtzeitig dem Zugriff einer Norwegerin entziehen. Schlägereien unter Frauen sieht man nicht alle Tage.

Tag 2 Samstag 15.10.2005
Ankunft in Norwegen Kristiansand
6:00 Uhr Wecken an Bord, kurzes Frühstück. Check Out ohne Kontrolle durch den Zoll. Nach einer halben Stunde Fahrt erreichen wir unser Domizil.

Wir sind im Maretime Center in Skottevig angekommen.
Den ersten TG machen wir am Haus. Das Wasser ist kalt, das wissen wir jetzt. Mehr wie 14°C wird es wohl nicht werden.

Prachtvolle Quallen begleiten uns bei unserem ersten TG. Es ist eine ungewohnte Unterwasserwelt, durch den Kelb sieht alles zunächst recht braun und trist aus. Mir reicht der eine Tauchgang. Nur Dirk und Wolfgang machen noch einen zweiten. Wir anderen erkunden die Anlage.
Tag 3 Sonntag 16.10.2005
Das Wrack der Do 24 steht auf dem Programm
Direkt beim Flughafen Kristiansand

Das Wrack der Do 24 liegt auf ca 30-35 m Tiefe, ist mehre Teile zerbrochen aber noch gut erhalten.
Wer mehr wissen will findet im Web unzählige Seiten.
Ein sehr schöner Platz wenn Ihr die Gelegenheit habt dann nichts wie hin.
Am Nachmittag tauchen wir am Haus "Riff".
Am Abend gibt es leckeren, selbstgefangenen frischen Fisch.
Tag 4 Montag 17.10.2006
Unser 1. Tag an Bord 11:00 Uhr Abfahrt
Mit dem Kutter geht raus auf die Schären, die Hummerzeit beginnt, wir sehen viele Reusen, aber keine Hummer. Es geht tief runter. Es ist allgemein sonnig aber ein frischer Wind pfeift.

Die vorgelagerten Inseln bieten jeglichen Komfort.
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auch die Kücheneinrichtung vom Feinsten

Spagetti mit "frischem Fisch"
Tag 5 Dienstag 18.10.2005
Geplante Abfahrt 8:00 Uhr nach Abelsnes zur MS Gudrun.
Hier der Link zum Tauchklub von Flekkefjord und der Geschichte der Gudrun
Wegen Nichtaufstehen wird die Abfahrt auf 11:00 Uhr verlegt. Wir haben ca 140 km vor uns. Seit ein paar Tagen lässt der Reifen hinten links etwas Luft, bei Mandal Zwangsstop beim Dukkemaster, der uns das Ventil austauscht. Die Fahrt führt durch eine herrliche Landschaft. Seen und Fjorde wechseln sich ab. Ein herrliche Blick auf Flekkefjord.



Tag 6 Mittwoch 19.10.2006
8:30 Uhr Der Tag der Seattle
Die See ist sehr ruhig und nach knapp 1 Sunde Fahrt mit dem Kutter sind wir an der Seattle angekommen. Wir sind alle sehr gespannt wie es wohl wird. Ausser zwei weissen Kanister welche relativ weit voneinander entfernt sind sieht man nichts.
Ein Freiwasserabstieg auf ca. 50 m, nur geführt durch ein dünnes Seil ist nicht jedermanns Sache. Vieleicht geht es deshalb recht ruhig und bedacht an Bord zu. Axel und Albert bilden eine Gruppe Dirk Jürgen und Wolfgang die andere.
Wir tauchen am Seil ab, die Sicht ist akzeptabel könnte etwas besser sein. Plötzlich taucht in ca 47m Tiefe der Kamin der Seattle sehr mächtig vor uns auf, beeindruckend. Ein Ausleuchten des unter uns liegenden Decks und der Sichtweite von ca. 5m lassen uns rasch zu der Überzeugung kommen in Richtung Austiegstelle zu tauchen. Das Wrack ist spärlich bewachsen und es herrscht etwas Fischmangel. Die Grösse überzeugt. Ein toller TG, hier lohnt es sich mehrmals zu tauchen.


Wir fahren zum Entgasen zur Tom B.
Die See macht uns etwas zu schaffen, es hat ganz schön zugelegt. Wolfgang bleibt an Bord, aber das war ev. die falsche Entscheidung. Am Wrack finden wir ein reichhaltiges Angebot an Fisch. Unter Wasser merkt man fast nichts vom Seegang. Wir treten die "Rückfahrt" an.
Jetzt wissen wir warum es den Begriff "Schiffschaukel" gibt. Die Fahrt wurde Wolfgang vollends zum Verhängnis.


Ein schöner Tag geht zu Ende.
Denkste, wir sind ja zum Tauchen hier, Axel und Dirk reissen noch einen Nachttauchgang in der Bucht.
Tag 7 Donnerstag 20.10.2006
Es pisst (das erste Mal). Abfahrt 9:00 Uhr auf die Schären.
Es ist nebelig und kalt - eigentlich hat keiner richtig Lust. Aber wir sind ja zum Tauchen hier. Wie im Bodensee, so mein erster Gedanke, als wir abtauchen. Kahle Wand gerade abfallend, kaum Bewuchs und lausige 11° C (draussen wie drinnen).

Tag8 Freitag 21.10.2006
unser letzter Tag zum Tauchen
Wolfgang streikt, Jürgen schrottet seinen Trocki. Axel, Dirk und Albert tauchen.

Nachmittags fahren wir nach Kristiansand und tauchen in der Stadt unter.
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Tag 9 Samstag 22.10.2006
Rückreise

Wir fahren zurück
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Albert Neumann, Tauchergruppe Weinsberg








